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Flugfunk -2-


Flugfunk am Boden vor dem Start

Für viele Menschen ist es ein Buch mit sieben Siegeln, wie so viele Flugzeuge auf einmal auf einem Flughafen Starten, Landen und Rollen (ein Flugzeug fährt nicht, es rollt!) ohne das etwas passiert.
So schwer ist das aber gar nicht.

Man muß zunächst wissen, daß ein Verkehrspilot, was Navigation usw. anbetrifft, im Allgemeinen keine Entscheidung selber trifft, sondern von den Lotsen der DSF angewiesen wird was er zu tun hat.
Steht eine Boeing 737 am Terminal, so erbittet der Pilot zunächst vom Lotsen, der für die Kontrolle am Boden verantwortlich ist (Rufzeichen z.B. "Leipzig GROUND") eine Abflugfreigabe und teilt ihm mit, daß er die aktuelle ATIS-Information empfangen hat. Bei sehr großen Verkehrsflughäfen wie Frankfurt und München gibt es auf Grund des Verkehrsaufkommens alleine hierfür eine eigene Frequenz mit dem Rufzeichen "Frankfurt DELIVERY".
Diese Abflugfreigabe wird i.A. in englischer Sprache erteilt, hier ein Beispiel: "Lufthansa 3 Yankee Alpha cleared to destination Palma via RELKO three alpha departure route, Squawk 3 6 4 4".
Damit weiß der Pilot automatisch welche Starbahn er nutzen muss und auf welchem Kurs er den Flughafen zu verlassen hat, da die Abflugroute RELKO-3A international veröffentlicht ist und genau beschreibt, was der Pilot nach dem Start bis zu einem bestimmten Punkt zu tun hat. Insgesamt hat die zivile Luftfahrt relativ wenige Geheimnisse. Alle Frequenzen, An- und Abflugrouten bis hin zur Information auf welchem Flughafen welche Befeuerung ausgefallen ist oder wo gerade Rasen gemäht wird, werden international durch Luftfahrthandbücher oder sogenannte NOTAMS veröffentlicht.

"Squawk" ist der SSR-Transpondercode, der der Maschine zugewiesen und erst zwei Stunden nach der Landung neu vergeben wird. Er besteht aus 4 Ziffern von 0 bis 7 wobei die Folgen 7000, 0025, 0022, 7700, 7600 und 7500 spezielle Bedeutungen haben. Mit diesem Transpondercode, der von einem SSR-Radargerät (Secondary Survilliance-Radar) abgefragt wird, ist die Maschine auf den Radarschirmen der Fluglotsen eindeutig identifizierbar. Diese SSR-Antennen sind meist oberhalb der normalen Flughafenradarantennen angebracht und drehen sich damit synchron zum Flughafenrundsichtradar. Das SSR sendet eine Doppelimpulsfolge auf der Frequenz 1030MHz und der im Flugzeug/Ballon befindliche Transponder antwortet mit einer bestimmten Impulsfolge auf der Frequenz 1090MHz. Dabei werden verschiedene Modi unterschieden (Mode 1,2,3/A,4,5,C,S).

Als nächstes erbittet der Pilot am Terminal "request startup and push-back" oder falls er auf einer Parkposition steht, die es ihm erlaubt vorwärts zu rollen "request startup".
Wenn dann die Turbinen laufen erbittet er die Rollfreigabe mit "Lufthansa 3 Yankee Foxtrott request taxi" und bekommt z.B. als Antwort "Lufthansa 3 Yankee Foxtrott, taxi to holdingpoint runway 2 6 left via taxiways alpha, bravo and charlie". Damit darf der Pilot bis unmittelbar vor die Startbahn "2 6 links" über die angewiesenen Rollwege rollen.
Ein "Lufthansa 3 Yankee Foxtrott contact tower on 121.1, good bye" vom Groundlotsen übergibt die Maschine an den Towerlotsen, in dessen Verantwortungsbereich alle Starts, Landungen und der Flugverkehr innerhalb der Flughafenkontrollzone liegen.
Lufthansa 3YF meldet dem Towerlotsen die Abflugbereitschaft mit "Tower Lufthansa 3YF, holdingpoint runway 26 left, ready".
Je nach aktueller Verkehrslage erteilt der Lotse die Startfreigabe, entweder sofort durch "Lufthansa 3YF, wind 2 6 0 degrees 7 knots, runway 26 left, line-up, cleared for take-off." Bei stark frequentierten Flughäfen hört man oft auch konditionale Freigaben wie "Lufthansa 3 YF, behind next landing runway 2 6 left line-up and wait." und später "Lufthansa 3YF wind 2 6 0, 7 knots runway 2 6 left, cleared for take-off."

Alles in allem ein sehr interessantes Gebiet, das hier nur ganz kurz angeschnitten werden kann.

wird fortgesetzt....

Hier ein Beispiel, dass Piloten trotz ihrer Verantwortung ihren Humor nicht verloren haben:

Tower: "Say fuelstate."
Pilot: "Fuelstate."
Tower: "Say again."
Pilot: "Again."
Tower: "Arghl..., give me your fuel!"
Pilot: "Sorry, need it by myself..."




 
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© 2008-2010 KCT - Kommunikations- und Computertechnik
 Dipl.-Ing. Dietmar Lindner - Heilandsberg 4 - 06667 Uichteritz (Sachsen-Anhalt)
Tel: +49 3443 302995 - Fax: +49 3443 239645 - eMail: info (at) firma-kct.com
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